In dieser Serie geht es um das Vergnügen, Gärten zu besuchen – vor allem die gestalterisch bedeutsamen. Während ich die Leser zu einem Rundgang mitnehme, beschäftigt mich vor allem das Thema Gartendesign: wie es sich über die Jahrhunderte entwickelte und wie es gesamtkulturelle Entwicklungen widerspiegelt.

Eine Reise zu den Gärten Japans

Solange ich mich erinnern konnte, hatten mich die geheimnisvollen Gärten Japans fasziniert. Sie selbst zu sehen würde aufregend sein, aber würde ich sie auch begreifen können? Mein Interesse an der Geschichte europäischer Gärten hatte mich gelehrt, dass kultureller Kontext wesentlich war für ihr Verständnis. Da sich die japanische Kultur so sehr von der europäischen unterschied, wollte ich mir im Vorfeld unserer Reise so viel Wissen wie möglich aneignen.

Der Genuss eines hervorragenden Gartens

Nicht alles muss ‚cutting edge‘ sein, um interessant zu sein. Manchmal ist klassisch genauso spannend – vor allem, wenn es mit so viel Sorgfalt und Sachverstand umgesetzt ist wie im Savill Garden!

Gartengestaltung oder Warum ich die Chelsea Flower Show vermisse

Gärten sind Räume, in denen Menschen mit Pflanzen interagieren. Deshalb sollte ihre Gestaltung Emotionen hervorrufen und formen. Ich erwarte, dass dies ohne Erklärungsbedarf funktioniert. Das beabsichtigte Gefühl des Gartens sollte dem Besucher unmittelbar und intuitiv zugänglich sein.

Die RHS Chelsea Flower Show

Den Pflanzen fehlte klassische Perfektion. Sie hätten wie Unkraut wirken können, wären sie nicht perfekt ausgewählt und platziert gewesen. Es schien, als stünde jede Pflanze genau an dem Ort, den sie sich selbst ausgesucht hatte. Dies war spektakuläres Schaugartendesign auf der Grundlage botanischer Exzellenz.

Frisch grüne Perfektion – Der Savill Garden im Frühling

Ich glaube, ich mag den Savill Garden, weil er genau so ist, wie ich dachte, daß ein Garten zu sein hat, als ich in den 1970er und 80er Jahren in Deutschland aufwuchs. Heute weiß ich, dass dieser Gartenstil nur einer von vielen ist. Aber er gefällt mir immer noch, besonders wenn er so hochklassisch präsentiert wird, wie hier.

In dieser Artikelserie dokumentiere ich meinen eigenen Garten: ein wunderbares Naturrefugium umgeben von alten Backsteinmauern mitten in Düsseldorf. Ich versuche zudem in Worte zu fassen, who meine Liebe zu Pflanzen begann, wer sie beeinflusste und wo ich in der Vergangenheit gegärtnert habe.

Wildblumen-Wiesen-Zauber

Mein Garten hatte sich schon immer magisch angefühlt, vom ersten Moment an, als ich ihn in Begleitung des Immobilienmaklers betrat. Aber in diesen warmen Nächten im Hochsommer mit dem zusätzlichen Zauber der unerwartet hohen Wiese erschien mir mein Garten wie aus einer anderen Welt.

Der Versuch, Vielfalt zu schaffen

Ich beschloss genau dort, in dieser Gras-Monokultur, zu versuchen, mehr Pflanzenvielfalt zu schaffen. Wenn es mir gelänge, die Bepflanzung dieses Teils des Gartens zu diversifizieren, würde der Garten für mich schöner werden und Insekten vielfältigere Lebensräume bieten. Das wäre die perfekte Balance zwischen meinen Bedürfnissen und denen des Ökosystems, das mein Garten war.

Wie ich meinen eigenen Garten fand

Vor mir lag eine Wiese, vielleicht 200 Quadratmeter groß, mit Farnen an den Rändern und zwei Obstbäumen in der Mitte. Die Wiese war von alten, teilweise mit Efeu bewachsen Backsteinmauern umgeben. Dahinter waren die Bäume der benachbarten Gärten zu sehen. Die Sonne schien, die Luft war voller Vogelgezwitscher, es war ein Paradies!

Warum gärtnern Menschen? Ich habe festgestellt, dass die Frage bei Gärtnerinnen und Gärtnern zu einer überraschenden Antwort führt: nämlich gar keiner. Sie gärtnern gerne, haben aber Mühe zu erklären, warum. Um eine Antwort zu finden, porträtiere ich daher Menschen, die sich für Pflanzen interessieren. […]

Sibylles stilvolle Oase

Sibylles Garten könnte problemlos die Titelseite eines Style-Magazins füllen. Sie hat eine fantastisch luxuriöse, harmonisch ausgewogne Szene geschaffen. Hier und da sind Blüten zu sehen, aber Grün ist die vorherrschende Farbe. Von den niedrigen Stauden bis zu den Kletterpflanzen und nicht zuletzt den Blättern der Gleditsia sieht alles Laub aus, als wäre es mit einem sehr feinen Pinsel akribisch gemalt worden.

Pam und Joannas Garten

Als ich den ersten Blick um die Ecke werfe, bin ich komplett überwältigt. Wie ein weites Amphitheater wölbt sich ein Steingarten um die Terrasse an der Rückseite des Hauses. Das Grundstück liegt an einem Hang, der hier in zwei mannshohen Stufen terrassiert ist, die seitlich von großen, naturalistisch platzierten Felsbrocken gehalten werden. Das ist eine Pflanzenschau dramatischen Ausmaßes.

Thomas

Thomas und seine Zimmerpflanzen

„Zimmerpflanzen werden aus ästhetischen Gründen gekauft, aber dann hätten sich längst Plastikblumen durchgesetzt,” überlegt Thomas, “Es muss also einen Grund geben, warum wir glauben, dass eine echte Blume positiver ist als eine Kunststoffblume.”

In dieser Serie geht es um Pflanzen außerhalb von Gärten, Pflanzen, über die ich im Alltag stolpere oder die mir irgendwo in der Landschaft begegnen.

Bluebells!

Tausende und Abertausende von blauen Blümchen, über den gesamten Waldboden verteilt; es war, als hätte man die Bäume auf einen tiefblauen, hochflorigen Teppich gigantischen Ausmaßes gestellt. Wir hatten einen Bluebell Wald gefunden.

Gärten und die großen Fragen der Welt und wie sie zusammenhängen

Lockdown-Saat

Was genau passierte da während des Lockdowns? Die Leute gärtnerten. Und sie stürmten in die Parks. Aber warum? War es nur Langeweile?