Mein eigener Garten

In dieser Artikelserie dokumentiere ich meinen eigenen Garten: ein wunderbares Naturrefugium umgeben von alten Backsteinmauern mitten in Düsseldorf. Ich versuche zudem in Worte zu fassen, who meine Liebe zu Pflanzen begann, wer sie beeinflusste und wo ich in der Vergangenheit gegärtnert habe.

Wildblumen-Wiesen-Zauber

Mein Garten hatte sich schon immer magisch angefühlt, vom ersten Moment an, als ich ihn in Begleitung des Immobilienmaklers betrat. Aber in diesen warmen Nächten im Hochsommer mit dem zusätzlichen Zauber der unerwartet hohen Wiese erschien mir mein Garten wie aus einer anderen Welt.

Der Versuch, Vielfalt zu schaffen

Ich beschloss genau dort, in dieser Gras-Monokultur, zu versuchen, mehr Pflanzenvielfalt zu schaffen. Wenn es mir gelänge, die Bepflanzung dieses Teils des Gartens zu diversifizieren, würde der Garten für mich schöner werden und Insekten vielfältigere Lebensräume bieten. Das wäre die perfekte Balance zwischen meinen Bedürfnissen und denen des Ökosystems, das mein Garten war.

Wie ich meinen eigenen Garten fand

Vor mir lag eine Wiese, vielleicht 200 Quadratmeter groß, mit Farnen an den Rändern und zwei Obstbäumen in der Mitte. Die Wiese war von alten, teilweise mit Efeu bewachsen Backsteinmauern umgeben. Dahinter waren die Bäume der benachbarten Gärten zu sehen. Die Sonne schien, die Luft war voller Vogelgezwitscher, es war ein Paradies!