Menschen mit Pflanzen

Ausgehend von der Frage ‚Warum gärtnern Menschen?‘ porträtiere ich Leute, die sich für Pflanzen interessieren. Ihre Gärten müssen nicht groß oder prächtig sein. Sie müssen nicht mal einen Garten im traditionellen Sinne haben. Was mich interessiert, sind ihrer Beweggründe für das Gärtnern und ihre individuellen Herangehensweisen.

Sibylles stilvolle Oase

Sibylles Garten könnte problemlos die Titelseite eines Style-Magazins füllen. Sie hat eine fantastisch luxuriöse, harmonisch ausgewogne Szene geschaffen. Hier und da sind Blüten zu sehen, aber Grün ist die vorherrschende Farbe. Von den niedrigen Stauden bis zu den Kletterpflanzen und nicht zuletzt den Blättern der Gleditsia sieht alles Laub aus, als wäre es mit einem sehr feinen Pinsel akribisch gemalt worden.

Pam und Joannas Garten

Als ich den ersten Blick um die Ecke werfe, bin ich komplett überwältigt. Wie ein weites Amphitheater wölbt sich ein Steingarten um die Terrasse an der Rückseite des Hauses. Das Grundstück liegt an einem Hang, der hier in zwei mannshohen Stufen terrassiert ist, die seitlich von großen, naturalistisch platzierten Felsbrocken gehalten werden. Das ist eine Pflanzenschau dramatischen Ausmaßes.

Thomas

Thomas und seine Zimmerpflanzen

„Zimmerpflanzen werden aus ästhetischen Gründen gekauft, aber dann hätten sich längst Plastikblumen durchgesetzt,” überlegt Thomas, “Es muss also einen Grund geben, warum wir glauben, dass eine echte Blume positiver ist als eine Kunststoffblume.”

David & Carolines Garten in hundert Töpfen

Wenig Platz schränkt David und Carolines Leidenschaft für Pflanzen nicht ein. Im Gegenteil, es scheint ihre unendliche Neugier und die geduldige Beobachtung jedes Details ihrer Pflanzen zu beflügeln.